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immer, wenn menschen anderen menschen leid antun und sie töten, sind wir entsetzt. (ich mag nicht von unschuldigen opfern reden, denn ich denke nicht, daß überhaupt irgendjemand das recht hat, einen anderen menschen zu töten, auch nicht aus notwehr. die schuld bleibt bei aller erklärbarkeit.) dabei ist es egal, ob die situation ewig lange zurückliegt; wie die riutalmorde bei den inka oder die massenvernichtung der inka durch die spanier. oder nicht ganz so lange und auch nicht ganz so fern: die hexenprozesse in europa. oder noch viel näher: die massenvernichtung durch hitler-deutschland, als beispiel babi jar. oder noch näher: die massentötungen im ehemaligen jugoslawien. oder das wtc-attentat. oder is. oder heute paris. wir sind entsetzt und können es nicht fassen, daß menschen so sein können. und sagen: was sind das für menschen?

und immer, wenn menschen besonders gutes tun, sind wir gerührt. wie zum beispiel jesus. oder nicht ganz so lange und nicht ganz so fern: elisabeth von thüringen. oder maximilian kolbe. oder zeitgleich die geschwister scholl. oder noch näher: ärzte ohne grenzen. oder noch viel näher: all die menschen, die sich um flüchtlinge in unserem land kümmern. wir sind gerührt und stolz auf diese menschen und gedenken ihrer, noch lange nach deren tod. wir fragen uns: warum können nicht alle so sein?

die herausragenden situationen und menschen bleiben in erinnerung, sind in der zukunft beispiele für die handlungen der menschen allerorts und jederzeit. denn es wird nicht anders werden, nie. es wird die besonders guten und die besonders bösen geben. und die breite masse der ein bißchen guten und der ein bißchen bösen. und die allermeisten von uns werden beides sein. denn der mensch ist nicht gut oder schlecht. es obliegt jedem einzelnen, sich für das richtige zu entscheiden.

und da geht das dilemma weiter: richtig ist nicht immer gut…und es gibt oft mehr als nur eine wahrheit.
gutes leben!

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