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in florida hat die polizei schießen geübt mit alten fahndungsfotos. aufgeflogen ist es, als am schießübungsplatz eine offizierin fünfzehn jahre alte fotos ihres bruders entdeckte, zusammengesetzt zu einer collage mit anderen – und ziemlich durchlöchert. es kam heraus, daß das gemacht wurde, damit die scharfschützen richtig treffen lernen. dafür hat man ähnlich aussehende fotos zusammengesetzt, und nur die „echte“ zielperson durfte getroffen werden:

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ich glaube, das hat nicht so richtig geklappt. oder es war die erste stunde.

irgendwie erscheinen mir die fotos auch zu klein, und ich weiß nicht, vielleicht auch zu statisch, um auch nur entfernt realistische bedingungen zu schaffen. und auch zu schwarzweiß?

aber ach, was weiß ich schon, ich mußte noch nie jemanden verteidigen, noch nie jemanden beschützen. vielleicht würde ich dann auch alles mögliche machen.

die idee einiger via twitter, ihr eigenes foto mit ner zielscheibe drauf zu schicken, um so vielleicht sogar die hemmschwelle fürs abdrücken zu erhöhen, ist ja ganz ehrenhaft – aber wie wäre es mit gar keine fotos?!

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