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die letzten male urlaub hab ich meist am strand verbracht, was nicht rumliegen hieß sondern am wasserrand entlanglaufen oder kriechen je nach fundsachensituation. versteinerungen waren das ziel und so konnten dann schon mal für fünf meter ne gute stunde vergehen.

diesmal was anderes: sächsische schweiz. animiert durch diesen

http://www.ardmediathek.de/tv/service-reisen/S%C3%A4chsische-Schweiz/hr-fernsehen/Video?documentId=24526794&bcastId=3373068

und andere berichte sollte es einfach-nur-wandern sein, nix sammeln, sondern immer schön zügig drauflos. das einzige, was gesammelt werden sollte waren die grandiosen aussichten. die gibt es dort wahrlich, aber nicht nur das große weite war reizvoll. gesammelt hab ich also wieder, nur diesmal mußte das lebendige nicht bis zur versteinerung warten:

013

weinbergschnecke

023

kleiner kohlweißling…ein männchen, wie der graue flecken zeigt; die weibchen haben zwei – und der unterschied zum großen kohlweißling: da sinds schwarze flecken.

025

eine gebirgsstelze vor…

030

…und nach dem bad.

036

grabwespe

041

mistkäfer

047

sternmiere

049

buschwindröschen – schon etwas mitgenommen, ihre zeit ist fast um.

050

blasenflechte und gabelzahnmoos.

064

bitteres schaumkraut

068

eine wechselkröte. sie hatte ähnlich viel mühe wie wir, den hang hochzukommen.

072

katharinenmoos.

077

waldsauerklee. die am meisten vertretende pflanze – und sie wächst dort an den skurilsten stellen.

087

rotrandiger baumschwamm.

093

hundsveilchen

094

sumpfdotterblume

095

wechselblättriges milzkraut

116

waldschachtelhalm mit sporenbehälter

125

huflattich

138

rotes leimkraut

213

rauchschwalben…ich weiß, auch mehr als eine schwalbe machen noch keinen sommer, ich freu mich trotzdem jedes mal, sie wiederzusehen!

221

bachstelze

100

der kleine kerl war wirklich nicht in fotografiertwerdstimmung. trotz mangelnden weiblichen publikums hat er einen irren balztanz zum besten gegeben: ein nagelfleck

wie beim sammeln von versteinerungen am strand mußte sich das auge erst einfinden auf das kleine versteckte auf dem wege. die sandsteinfelsen sind wirklich gigantisch, aber erst zusammen mit dem leben drumherum wird es grandios.

die bilder verdanke ich grit und sie hat auch alle rechte darauf!

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