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giorgio agamben sagt es uns seit jahren: es gibt mehr denkbare europas als das, was wir gerade aushalten müssen. kapitalismus frisst uns mit verschiedenen gesichtern auf, und wir liken es, weil wir keine ahnung haben, was es sonst geben könnte. alle, die alternativen leben, werden belächelt, als freaks angesehen, weil sie es meist nicht so wichtig finden, markenhaut zu markte zu tragen.

die alternative ist nicht die revolution, die alternative wird nicht die radikale bewegung einer masse sein unter zerstörung des bestehenden. die alternative muß nicht das bestehende zerstören, eben weil sie eine alternative ist. allerdings hat sie einen preis, den zu zahlen wir meisten nicht bereit sind.

ich glaube nicht, daß irgend jemand von uns tatsächlich daran teil haben wird, mit der alternative eine zukunft zu schaffen und noch weniger, in zukunft feststellen wird, daß wir aus der geschichte gelernt haben. und wenn wir glück haben, haben wir noch nicht mal das pech, zur kasse gebeten zu werden. aber einige von uns haben kinder, wir sollten also zumindest schon mal anfangen, nachzudenken über eine alternative.

los!